Mittwoch, Oktober 11, 2006

Eine unbequeme Wahrheit - Gore, der Wanderprediger


USA 2006

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Bereits auf allen fünf Kontinenten hat Fast-US-Präsident Al Gore seine Präsentation zum Thema "Globale Erwärmung und ihre Folgen" ghalten. Immer wieder versuchte er, unter seinen Zuhörern das Bewusstsein für die Problematik des Klimawandels zu schärfen. Die Dokumentation Eine unbequeme Wahrheit schildert mit verhältnismäßig zurückgenommenen filmischen Mitteln, wie Gore diese scheinbare Sisyphusarbeit angeht. Und sie gibt ihm ausreichend Gelegenheit, seine Argumenation anhand des Votrages auch dem Kinozuschauer nahe zu bringen. Als Schönheitsfehler entpuppen sich manche allzu platten Handlungsempfehlungen und eine mitunter etwas übertriebene Idealisierung Gores. Meine Besprechung lässt sich auf Critic.de finden.

2 Comments:

Blogger Mr. Vincent Vega said...

Ein Drittel der Journalisten hat bei uns den Saal nach der Hälfte verlassen. Auch ich war drauf und dran zu gehen, weil ich mich einfach total verarscht fühlte. Dich scheint die, wie du sagst, "Idealisierung Gores" nicht so massiv gestört zu haben, ich fand es kaum auszuhalten und würde fast behaupten wollen, dass man das schon als Demokraten -Propaganda bezeichnen könnte. Eine abgefilmte Diashow, dafür sollen Leute auch noch Geld bezahlen...

Oktober 11, 2006 6:07 nachm.  
Blogger Marcus kleine Filmseite said...

das war bei uns gar nicht der fall. einige momente und szenen legen den von Dir geschilderten einwand einer gore-show nahe. über weite strecken stand für mich jedoch klar das thema und nicht die person im vordergrund. ob gore vielleicht doch noch ambitionen für einen weiteren anlauf für die us-präsidenschaft unternimmt, steht auf einem anderen blatt.

Oktober 12, 2006 12:56 vorm.  

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