Samstag, März 04, 2006

Capote - Die Truman Show




Capote USA 2005

++1/2

Was für ein arrogantes, pardon, Arschloch. Truman Capote (Philip Seymour Hoffman) ist der Liebling der New Yorker Intellektuellen. Seine Werke wie „Die Grasharfe“ und „Frühstück bei Tiffany’s“ haben ihn weltbekannt gemacht, weil er wie kaum ein anderer seiner Zeit das Talent zum Schreiben besaß. Und genau dessen war er sich stets bewusst. Für sein neuestes Projekt reist Capote ins ländliche Kansas, wo er für die Zeitschrift „New Yorker“ eine Reportage über einen brutalen Vierfachmord an einer Farmersfamilie verfassen soll. Doch schon bald erkennt Capote, dass dies der Stoff einer neuen Art des Schreibens sein könnte: der Tatsachenroman ist geboren. Er recherchiert die Hintergründe des Verbrechens, trifft sich mit dem Sheriff und den Angehörigen und entwickelt eine intime Beziehung zu einem der beiden verhafteten mutmaßlichen Mörder. Hin-und Hergerissen zwischen Faszination und Abscheu für den smarten Perry Smith (Clifton Collins jr.), versucht Capote zunächst das gefällte Todesurteil über neu engagierte Anwälte anfechten zu lassen. Doch im Laufe der Zeit erkennt er, dass Smith und sein Komplize hängen müssen, damit er seinen Roman beenden kann.

Zunächst verwundert die Tatsache, dass erst Bennet Miller und sein Drehbuchautor Dan Futterman auf die Idee kamen, diese fürs Kino eigentlich prädestinierte Geschichte zu verfilmen. Vermutlich liegt es daran, dass der „große“ Capote für viele lange Zeit nach seinem Tod 1984 noch zu groß war. Niemand traute sich wohl an eine Verkörperung dieses Exzentrikers heran. Da muss erst jemand den Charaktermimen Philip Seymour Hoffman ansprechen, um die perfekte Besetzung für diese etwas andere „American Legend“ zu finden. Und wenn Hoffman an diesem Sonntag keinen Oscar für diese herausragende Leistung bekommt, dann sollte die ganze Verleihung lieber gleich komplett abgesagt werden. Selbst Joaquin Phoenix hat dieser Oper von einem Auftritt nichts entgegenzusetzen. Nicht dass es unmöglich wäre, Capotes Gesten, sein Stil und seine Ausdrucksweise zu imitieren, was beeindruckt, ist wie nebensächlich alles bei Hoffman erscheint, weil er alles parallel laufen lässt. Das geht bis zum unangestrengt wirkenden Zusammenziehen der Nasenflügel. Große Gefühlsausbrüche sind bei der bekennenden Tunte Capote im Film zwar eher selten anzutreffen, dafür sitzen bei Hoffman aber selbst diese für einen Schauspieler äußerst dankbaren Momente.

Fast paradox mutet bei „Capote“ der Eindruck an, dass trotz der Langsamkeit, die beinahe „Straight Story“-Dimensionen erreicht, vieles gehetzt und überhastet inszeniert ist. Die schnellen Wechsel zwischen Kansas und New York, wo Capote für eine weitere Party oder eine Buchpräsentation vorbeisehen muss, und die doch recht kurzen Szenen im Zellenblock, die eine tiefe Beziehung zu Perry Smith lediglich andeuten und nicht erklären können, das alles ist vom Rhythmus nicht unbedingt die klügste Wahl gewesen. Ob Miller Angst davor hatte, das Publikum mit zu langen Dialogen zu langweiligen? Eher langweilt jetzt das Gegenteil, da bis auf die Schlussbeichte von Smith, in der er Capote das Geschehen in der Mordnacht offenbart, eine Beziehung weder zu Smith, noch zu Capote wirklich entstehen mag. Da steht man als Zuschauer eher wie vor einem zu schnellen Daumenkino, bei dem es doch interessant wäre, auch ein einzelnes Motiv etwas länger zu betrachten.

Trotz Hoffmans nicht kleinzuredender Leistung bleibt einem Capote eher als Egozentriker, denn als Künstler oder gar Mensch in Erinnerung. Wir lernen eigentlich nur, wie ihn die Arbeit zu „Kaltblütig“ selber ausbluten ließ bis er, ganz dem Alkohol verfallen, depressiv und vereinsamt starb. Zu oft begnügt sich Miller mit dem Zeigen des öffentlichen Capote, was sicherlich die weniger interessante Seite des Ausnahmetalentes war. Ob ihn beispielsweise auch eine sexuelle Anziehung zu Smith motivierte, ihn in der Zelle zu besuchen, ob er in ihm auch ein Teil seiner eigenen Persönlichkeit sah, wird bestenfalls vage angerissen. „Perry und ich sind im gleichen Haus aufgewachsen. Er ging zur Hintertür raus, während ich die Vordertür nahm!“ Diese Analyse ihrer gemeinsamen Sozialisation in ländlichen, ärmlichen Verhältnissen deutet an, weshalb Capote am Ende ehrlich um ihn trauert. Vielleicht erkannte er, wie ähnlich sie sich im Grunde genommen doch waren. Mit etwas Pech hätte auch er dieses Verbrechen begehen können. Dann würde sich der Strick jetzt um seinen Halz zusammenziehen.

Einen wichtigen, spannenden Aspekt hat „Capote“ zum Ende hin dann aber doch noch zu bieten. Als Capote sich fast sehnlichst die Hinrichtung der beiden Täter wünscht, damit er endlich das Buch beenden kann, wird offen nach den Grenzen der Kunst gefragt. Inwieweit ist es moralisch zu vertreten, was Capote sich egoistisch und aus Eigennutz herbeisehnt? Dass Smith durch „Kaltblütig“ als Individuum und nicht als Monster Eingang in die moderne Literatur fand, dürfte für ihn, vorsichtig formuliert, nur ein schwacher Trost gewesen sein. So provokant und unbequem Capotes Verhalten war, regt es gerade in Zeiten von bewusst missverstandenen Karikaturen und propagandistischen Actionfirlefanz zum Nachdenken über die Verantwortung des Künstlers und seiner Kunst an.

Zuerst veröffentlicht bei kino.de.

8 Comments:

Blogger Scarlettfan said...

Jetzt kriegst Du von mir geschimpft. ;-)

Was für ein arrogantes, pardon, Arschloch. Truman Capote (Philip Seymour Hoffman) ist der Liebling der New Yorker Intellektuellen.

Nix da. Capote war ein zutiefst verunsicherter, von Selbstzweifeln geplagter Mann. Vom Kindesalter an gehänselt und ausgegrenzt, entwickelt er mit der Zeit natürlich ein ausgeprägtes Geltungsbedürfnis, das schon krankhafte Züge annimmt (siehe erste Eisenbahnszene). Dass er sich überall in den Vordergrund spielt und ein Großer sein will, liegt an seinem Trauma, das er zu kompensieren versucht. Mit seinem arroganten öffentlichen Auftreten versucht er sich zu beweisen, dass er nicht der verunsicherte, zutiefst gekränkte und labile Mensch ist, der er nun mal im Privaten ist. Sein Geltungsdrang besiegt letztendlich auch seinen Menschlichkeitssinn: er muss sich mit dem Buch beweisen, dass er ein großer ist. Kollateralschäden in Form der beiden Mörder, die gehängt werden, nimmt er zwanghaft in Kauf. So und nicht anders stellt der Film das dar. Eine Bemerkung wie „Er war ein arrogantes Arschloch“ ist zu lapidar und wird der Komplexität des Ganzen nicht gerecht.

ast paradox mutet bei „Capote“ der Eindruck an, dass trotz der Langsamkeit, die beinahe „Straight Story“-Dimensionen erreicht, vieles gehetzt und überhastet inszeniert ist.

Ach was, der Film besitzt eine phantastische narrative Ökonomie und vermittelt in seinen 100 Minuten mehr, als andere Filme in zweieinhalb Stunden. Genau hinsehen sollte man aber schon.

Die schnellen Wechsel zwischen Kansas und New York, wo Capote für eine weitere Party oder eine Buchpräsentation vorbeisehen muss, und die doch recht kurzen Szenen im Zellenblock, die eine tiefe Beziehung zu Perry Smith lediglich andeuten und nicht erklären können, das alles ist vom Rhythmus nicht unbedingt die klügste Wahl gewesen.

Das ist ja nun ein sehr gelungenes Stilmittel, dass Capotes Privatleben (und dazu gehören auch die Recherchen bei den beiden Mördern) direkt und *unmittelbar* konterkariert werden mit seinen öffentlichen Auftritten (Parties, etc.). Durch diese schnellen Wechsel und das Zeigen von Bruchstückchen (plötzlich steht er auf einer Party, plötzlich sitzt er wieder in der Zelle bei Perry, zackzackzack) entsteht ein fast schon schizophrenes Bild: die Dualität im Wesen des Truman Capote, der in der Öffentlichkeit das nicht sein will, was er im Privaten nun mal ist. Die schnellen Wechsel und die bruchstückhafte Erzählweise sind gelungene filmische Mittel, um eben das zu verdeutlichen. Das kann man dem Film also nur schwerlich anlasten.

Ob ihn beispielsweise auch eine sexuelle Anziehung zu Smith motivierte, ihn in der Zelle zu besuchen, ob er in ihm auch ein Teil seiner eigenen Persönlichkeit sah, wird bestenfalls vage angerissen.

Brauchen Zuschauer erst einen Erklärbär, der ihnen das analysiert, was sich in diesem subtilen und nuancierten Film *zwischen* den gesagten Worten abspielt?!? Oder muss dieser Off-beat-Film allen Ernstes solche plakativen Dialoge bemühen, wie es in BATMAN BEGINS der Fall war (da war es ja OK, weil es Popcornkino war).

Es ist mir unverständlich, wie man CAPOTE mangelnde Tiefe und zu große Oberflächlichkeit anlasten kann, aber im Gegenzug bequemen und selbstgefälligen Filmen wie HOTEL RUANDA oder SYRIANA (die ja nun über Reissbrettcharaktere und ein bloßes Aneinanderreihen von Ereignissen nicht hinauskommen) alles durchgehen lassen kann, nur weil sie eine wohlfeile Botschaft der bösen und ungerechten Welt formulieren.

Was in Deinem Text gänzlich fehlt, sind Worte zu den grundlegendsten filmischen Aspekten wie z.B. die brillante Bilddramaturgie und noch anderen Dingen. Bis auf die Tatsache, dass Dein Text sprachlich sehr gelungen ist, fällt leider jegliches Lob schwer.

Ich hoffe, meine „Standpauke“ geht Dir jetzt zu sehr auf die Nerven. ;-)

März 04, 2006 4:09 PM  
Blogger Marcus kleine Filmseite said...

boah, jetzt gibste es mir aber! *g*

ja, egal ob capote eigentlich ein sensbielchen war, was aus der kindheit herrührt, er gibt sich nach außen als eitler pfau und das zeigt der film auch. dass er in der zelle bei perry ein anderer ist, ebenso. daher bezieh meine einleitung eher auf das bil des öffentlichen capote ok?

ich höre immer eine laufzeit von 100 minuten. nach meiner handgestoppten uhr lag die laufzeit ohne den kompletten abspann aber schon bei knapp 110 minuten. habe deshalb bei der imdb mal nachgesehen und da gibt es verschiedenste angaben zur laufzeit von 98 minuten bis hin zu 114. glaube eher, dass letzteres zutrifft.

die zwei seiten von capote darzustellen, das kritisiere ich nicht. nur hat sich miller m.e. kaum zeit für die jeweiligen seiten genommen, sondern sehr schnell hin- und hergezappt. ich hätte gerne mehr von den gesprächen mit perry smith erfahren. das davon sicher eine große wirkung ausgehen kann, zeigt sich gerade ja dann, als er capote das geschehen in der mordnacht schildert. auch mehr über seinen hintergrund und capotes reaktion hierauf hätte ich interessant gefunden, mit einem erklärbär hat das aber weniger zu tun, als dass mir so die person capotes und des mörders nicht wirklich nahe kamen.

mir geht es auch auf den zeiger, wenn ein film nochmals verbal etwas breit treten muss, was ohnehin klar ist, da skannst Du z.b. an meiner krtitik zu "die wolke" sehen, wo ich gerade das bemängele. nur stell ich bereits jetzt fest, dass so wenig vom film hängen geblieben ist. das, was ich weiß ist, dass hoffman gant toll aufspielt, etwas wenig.

"hotel ruanda" hat mich emotional gepackt, da ist ein etwas holzschnittartiges charakterbild verzeihlich, "syriana" ist doch gerade äußerst komplex und verwirrend, was den reiz des films ausmacht. da sind die charaktere auch ambivalent und keineswegs eindimensional gezeichnet. das gefiel mir, auch wenn man emotional weniger involviert ist.

"capote" hat mich insgesamt doch sehr unbeteiligt zurückgelassen.

März 04, 2006 4:33 PM  
Blogger Scarlettfan said...

ch höre immer eine laufzeit von 100 minuten. nach meiner handgestoppten uhr lag die laufzeit ohne den kompletten abspann aber schon bei knapp 110 minuten. habe deshalb bei der imdb mal nachgesehen und da gibt es verschiedenste angaben zur laufzeit von 98 minuten bis hin zu 114. glaube eher, dass letzteres zutrifft.

100 oder 110 ist mir egal, denn schließlich schaute ich im Kino nicht dauernd auf die Uhr. Aber wieso ist Dir das so wichtig, dass Du einen ganzen Absatz darüber verfasst, ob der Film nun ein paar Minuten länger oder kürzer war?
Fest steht doch wohl: für ein "Biopic" ist CAPOTE ziemlich kurz.

die zwei seiten von capote darzustellen, das kritisiere ich nicht. nur hat sich miller m.e. kaum zeit für die jeweiligen seiten genommen, sondern sehr schnell hin- und hergezappt. ich hätte gerne mehr von den gesprächen mit perry smith erfahren.

Nein, entschieden Nein. Man erfährt hier mehr über Capote, als einem lieb ist. Ich weiß nicht, was man hätte noch vertiefen sollen. Besonders die kleineren, subtileren Details in seinem Auftreten, seiner Mimik und Gestik verraten uns exorbitant viel über diesen Mann. Genau hinsehen sollte man aber schon.
Zu Perry Smith:
Der FIlm geht nur so weit auf Perry Smith ein, wie dieser Mensch Capote und sein Handeln/Denken und natürlich sein Buch beeinflusst. Alles weitere, was mit diesem Sträfling zusammenhängt, ist für den Film irrelevant, da er sich nun mal ganz zentral um Truman Capotes Wesen dreht. Alles andere wäre nicht öknonomisch.
Wenn Du an Perry Smith und dem anderen Mörder interessiert bist, schaue Dir doch den Film IN COLD BLOOD an, der auf Capotes Buch basiert und bei dem Capote selbst auch das Drehbuch geschrieben hat.
Oder lies doch gleich die Printausgabe von IN COLD BLOOD. Warum um alles in der Welt sollte der Film CAPOTE lauter altbekannten Kram rekapitulieren? Es reicht doch, wenn man das alles am Rande behandelt und sich auf das Neue, zuvor nie Gezeigte konzentriert: auf Truman Capote selbst!

mit einem erklärbär hat das aber weniger zu tun, als dass mir so die person capotes und des mörders nicht wirklich nahe kamen.

Und noch mal: dem Film geht es nicht primär um Perry Smith sondern um Capote.
Nun ja, identifizieren sollste Dich ja nicht mit dem labilen Autor und dem vierfachen Mörder... (das wäre ja noch schöner).
Du sollst nur verstehen, wie Capote tickt. Und das bringt der Film m.E. gut rüber.

"syriana" ist doch gerade äußerst komplex und verwirrend, was den reiz des films ausmacht.

Es ist doch von Anfang an klar, dass das Pseudo-Verwirrspiel brav aufgelöst werden wird, da der Film eine ganz spezielle Erzählweise besitzt.
Man muss sich nur im Kino bequem zurücklehnen und darauf warten, dass der Film seine Puzzleteilchen selbst zusammenfügt.

da sind die charaktere auch ambivalent und keineswegs eindimensional gezeichnet. das gefiel mir, auch wenn man emotional weniger involviert ist.

Eindimensional nicht, aber zu wohlfeil und zu bequem gezeichnet. Das sind keine Menschen aus Fleisch und Blut, sondern simple Funktionen im Drehbuch -> Reissbrettfiguren.

Hihi, was eine kontroverse Filmdiskussion. *g*

März 04, 2006 6:54 PM  
Blogger Marcus kleine Filmseite said...

es wäre überhaupt interessant darüber zu diskutieren, inwieweit "capote" überhaupt ein biopic ist. denn der gewählte zeithorizont ist doch recht kurz, große teile des schaffens blendet der film aus (was ich nicht kritisiere, denn er ist als film zu der entstehung von "kalblütig" konzipiert). natürlich erfahren wir viel über capote, doch liegt der fokus mehr auf seiner arbeit zu dem roman. das verrät zwar auch einiges über ihn, damit unterscheidet sich der film aber doch gleichzeitig deutlich von anderen üblichen biopics wie "ray" oder "nixon".

ich möchte mich gar nicht mit capote "identifizieren", es sollte mir nur nicht egal sein, was da gerade auf der leinwand passiert. und leider war es das mir über weite strecken. genauso wie damals bei "aviator". vielleicht sind das zu exzentrischen typen, die sich für einen solchen film gar nicht eignen.

und dass ich mir mehr interaktion zwischen capote und dem killer gewünscht habe, heißt doch nicht, dass ich einen film über die tat haben wollte. der austausch zwischen smith und capote, da hätte eine chemie entstehen können, die einen als zuschauer fesselt, verstört, beeindruckt. das war hier nicht der fall.

das "syriana"-thema beende ich hier, weil das ja eine diskussion zu "capote" sein soll. fand aber, das sei noch angemerkt, dass sich die teile zu einem stimmigen ganzen am ende zusammensetzen lassen, nicht negativ.

März 04, 2006 7:17 PM  
Blogger Scarlettfan said...

Nein, als Biopic würde ich CAPOTE auch nicht bezeichnen (deshalb benutze ich ja Anführungszeichen). Es ist vielmehr die Entstehungsgeschichte von "In Cold Blood" und in erster Linie natürlich der Versuch, den Charakter des Truman Capote zu porträtieren.

ch möchte mich gar nicht mit capote "identifizieren", es sollte mir nur nicht egal sein, was da gerade auf der leinwand passiert. und leider war es das mir über weite strecken. genauso wie damals bei "aviator". vielleicht sind das zu exzentrischen typen, die sich für einen solchen film gar nicht eignen.

OK, dafür habe ich ein stückweit Verständnis. Mir war Capote aber nicht egal. Andererseits ging er mir auch nicht nahe als Mensch. Vielmehr sah ich das Ganze als interessante Charakterstudie an.

Was eher nahe ging, waren die zum Teil verstörenden Bilder. Wie fandest Du die denn? Haben sie Dich auch nicht interessiert? Wäre ja wirklich schade.


PS:

Schau mal hier:

http://img307.imageshack.us/img307/4272/vanityfair23vy.jpg

Scarlett nackig in der Zeitschrift "Vanity Fair". Wirklich sehr schönes Bild. Habe das jetzt leicht beschnitten auf meinem Widescreen Display als Wallpaper. *hechel*

März 04, 2006 7:40 PM  
Blogger Lost in Imagination said...

@scarlett

Meinst du das Foto mit Tom Ford und Knightly? Aller erste Sahne !!! So ein Wallpaper habe ich dann aber leider nicht ;-(

März 05, 2006 12:25 AM  
Blogger Scarlettfan said...

Ja genau, das meine ich. Ich sehe gerade, dass der Link in meinem letzten Kommentar hier abgeschnitten ist und deshalb nicht funktioniert. Ist auch egal, denn wie Du ja schon gesehen hast, habe ich exakt das gleiche Photo auch in meinen Blog gestellt.

März 05, 2006 1:43 AM  
Blogger Marcus kleine Filmseite said...

@ scf

mir sind weniger einzelne bilder (ok, von der schilderung der mordnacht mal abgesehen und der hinrichtungsszene) in unangenehmer erinnerung, als der kühle, kalte ton des films. das war ja eine eiszeit in bildern, hatte ich das gefühl. da wirkte die wenigens zenen in spanien wie von einem anderen planeten. von der seite habe ich eigentlich nichts auszusetzen, nur ist es für mich eher ein schwacher trost, angesichts der punkte, die mir dann doch nicht so gefielen.

März 05, 2006 10:45 AM  

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